IT-Landschaften, in denen Anwendungen tatsächlich miteinander sprechen, statt nebeneinander zu stehen.
Wer wächst, bindet immer mehr Teilsysteme ein: interne Anwendungen, das ERP, Systeme von Lieferanten, Zahlungsdienste. Das verlangt belastbare Schnittstellen und eine Abstimmung über alle Systeme hinweg, denn niemand will von Werkzeugen umstellt sein, die Daten nicht schnell, einfach und sicher austauschen.
Integration erhöht die Produktivität und beschleunigt den Informationsfluss, und sie bändigt die Komplexität, die mit jeder weiteren Anwendung wächst. Sie ist zudem deutlich günstiger, als die Plattformlandschaft gegen ein einzelnes neues System zu tauschen. Vertikal oder horizontal, Datenintegration, Anwendungsintegration oder Anbindung von Drittsystemen: Wir wählen die Form nach dem Problem, nicht nach der Gewohnheit.
Ein typischer Datenfluss im B2B
Nutzen
Mehr Arbeit in weniger Zeit, weil die Systeme verbunden sind und die täglichen Abläufe an einer Stelle steuerbar bleiben.
Verlässliche Daten stehen dort bereit, wo sie gebraucht werden, und das Risiko nicht synchroner Stände sinkt.
Alle Systeme beziehen sich auf dieselbe Quelle, und eine Änderung schlägt überall gleichzeitig durch.
Schnellere Kommunikation zwischen den Systemen senkt Projektkosten und Entwicklungszeit.
Ihr Unternehmen hängt nicht an einem einzigen System und muss sich nicht an einen einzigen Anbieter binden.
Integrationen und Automatisierungen lassen sich anpassen, wenn sich die geschäftlichen Anforderungen ändern.
Neue Lösungen lassen sich einführen und ausrollen, unabhängig davon, welche Anwendungen im Haus schon laufen.
Die Leistung der Systeme ist beobachtbar, und Entscheidungen fallen auf Basis aktueller Zahlen.
Wer mehrere Systeme betreibt, braucht einen Weg, Informationen von einer Software in die nächste zu bringen. Genau dafür ist Middleware da. Wir setzen sie ein, um interne und externe Systeme, Anwendungen, Dienste und Geräte anzubinden, und decken damit Anforderungen wie Datenverwaltung, Messaging, API-Management und Authentifizierung ab.
In den meisten Projekten übernimmt diese Rolle Maconnector, unsere eigene Integrationsplattform. Sie bringt fertige Konnektoren für Systeme mit, denen wir in der Praxis begegnen: Comarch XL, Microsoft Dynamics 365, enova365 und SAP Business One auf der ERP-Seite, Akeneo, Pimcore und Ergonode auf der PIM-Seite, Magento 2, PrestaShop und WooCommerce auf der Verkaufsseite. Das Datenmapping wird deklarativ beschrieben, die Verarbeitung läuft über eine Warteschlange, und ein Panel zeigt die Historie jedes Laufs. Betrieben wird das Ganze in einem Docker-Container auf Ihrer eigenen Infrastruktur, Preislisten und Kundendaten verlassen Ihre Umgebung also nicht.
Rund um Integration liegen zwei weitere Themen nah beieinander:Product Information Management als Quelle für Produktdaten und die Verkaufsplattform als Kanal, in dem sie ankommen.
Manche ERP-Systeme, vor allem ältere und stark angepasste, stellen gar keine API bereit. Damit ist das Thema Integration nicht erledigt. Wir binden uns dann direkt an die SQL-Datenbank an und tauschen die Daten über temporäre Tabellen aus: Das ERP legt dort ab, was nach außen gehen soll, und wir schreiben dorthin, was zurückkommen soll. Die Zwischentabelle ist die Grenze der Verantwortung. Die Integration schreibt damit nicht in die produktiven Strukturen des Systems und gefährdet weder dessen Stabilität noch die Gewährleistung des Herstellers.
Dafür muss zuerst klar sein, wo die Daten in der Datenbank tatsächlich liegen. Wir betreiben Reverse Engineering des Schemas: Wir lesen Tabellen, Schlüssel und Beziehungen, prüfen an echten Datensätzen, welches Feld welches ist, und beschreiben das als Modell, auf dem später das Mapping aufsetzt. Als Nebenprodukt entsteht eine Dokumentation der Datenbankstruktur, und die bleibt bei Ihnen. Nicht selten ist sie die einzige aktuelle Beschreibung dieses Systems, die es im Haus überhaupt gibt.
Derselbe Mechanismus deckt den Dateiaustausch ab: CSV, XML oder JSON auf einem Netzlaufwerk oder einem FTP-Server. Die Regeln dafür, was wann übertragen wird, liegen im selben Panel, unabhängig davon, ob auf der Gegenseite eine API, eine Datenbank oder ein Verzeichnis mit Dateien steht.
Vorgehen
Welche Systeme gibt es, welche Daten liegen wo, wer ist führend für welches Feld, und wo entstehen heute Doppelpflege und Widersprüche.
Punkt-zu-Punkt oder Middleware, synchron oder ereignisgetrieben, mit welchen Verträgen zwischen den Systemen. Diese Entscheidungen fallen vor der Umsetzung.
Schnittstellen entstehen in Sprints, mit Protokollierung und Monitoring von Anfang an, damit ein Fehlerfall nachvollziehbar bleibt.
Wir beobachten die Datenflüsse, reagieren auf Ausfälle der Gegenstellen und binden weitere Systeme an, wenn sie dazukommen.
Case Studies
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